Was ist Line Dance überhaupt?
Der Line Dance entwickelte sich gemäß den gesicherten Berichten im Laufe des 20 Jahrhunderts hauptsächlich in den USA, teilweise aus dem Showtanz. In Europa, bedingt durch die Nachkriegsordnung des zweiten Weltkrieges und der verbreiteten Meinung, dass ins besonderen die amerikanische Musik besonders modern sei, wurde auch Line Dance, etwa ab den 1960 Jahren, in Diskotheken öffentlich praktiziert. Der Line Dance wurde von der US-Country-Industrie als ergänzendes Marketing-Instrument aufgegriffen und kombinierte ihn mit ihrer Musik. Das führte unter anderem zur Zuordnung von Line Dance zur Kategorie Country & Westerntanz. Mittlerweile hat sich Line Dance in Art und Umfang zu einer eigenständigen abendfüllender Tanzart entwickelt und ist seit 2002 als Freizeitsport anerkannt. Mittlerweile wird Line Dance, wenn es möglich ist auch bei Personen eingesetzt, die eine beginnende Demenz diagnostiziert bekamen. Hiermit soll der Krankheitsverlauf verlangsamt werden.
Was hat Line Dance mit Alzheimer zu tun ?
Demenz ist der Begriff des Vergessens, etwa 1,5 Millionen Menschen sind davon betroffen viele haben Alzheimer. Kann man dieser Krankheit vorbeugen? Gehirnregionen, die für die Orientierung im Raum zuständig sind, werden oft recht früh von Alzheimer betroffen. Dies ist lange bevor die Demenz diagnostiziert wird. Aus Sicht der Forscher wurde die Orientierung in der Demenzforschung sehr vernachlässigt. Forscher fanden heraus, dass Ausdauersport wie Nordic-Walking und auch Line Dance der Krankheit entgegen wirken, wobei Line-Dance wie ein Gehirnjoging wirkt. Es wird in Reihen, Linien und perfekt choreographiert zu Country-Musik getanzt. Dies wurde in einer Studie durch CT-Aufnahmen nachgewiesen werden.
